So lautet der Titel der Botschaft von Papst Franziskus für die diesjährige Fastenzeit und beginnt mit dem Vers Mt 20, 18:

«Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird; und am dritten Tag wird er auferweckt werden.».

Der DFK Stollarzowitz gemeinsam mit der Joseph von Eichendorff Bibliothek in Oppeln lädt sie ganz herzlich ein sich auf den Weg nach Jerusalem mit dem Fastenkalender zu machen.

Papst Franziskus schreibt in seiner Botschaft:

Auf dem Weg der Fastenzeit, der uns zur Feier der österlichen Geheimnisse führt, denken wir an den, der sich »erniedrigte [und] gehorsam [war] bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz« (Phil 2,8). In dieser Zeit der Umkehr erneuern wir unseren Glauben, schöpfen wir vom „lebendigen Wasser“ der Hoffnung und empfangen mit offenem Herzen die Liebe Gottes, die uns zu Brüdern und Schwestern in Christus werden lässt. In der Osternacht werden wir unser Taufversprechen erneuern, um durch das Wirken des Heiligen Geistes als neue Menschen wiedergeboren zu werden. Wie das gesamte christliche Leben wird schon der Weg der Fastenzeit gänzlich vom Licht der Auferstehung erhellt, das die Gesinnung, die Haltung und die Entscheidungen dessen beseelt, der Christus nachfolgen will

Die Fastenbotschaft von Papst Franziskus

Auf den Weg kann sich jeder, unabhängig vom Alter, machen. Für einige wird es ein einsamer Weg sein, andere werden ihn wiederum gemeinsam erkunden, die Kinder werden auf diesem Weg von der Hand der Mutter, des Vaters oder beider Eltern begleitet. Und für Dich?

Über die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die sog. Quadragesima: vom lateinischen „Vierzig Tage“, also die Zeit der österlichen Buße. Durch ein Kreuzzeichen aus Asche aus der Stirn soll den Gläubigen bewusst werden, dass ihr Leben vergänglich ist („Bedenke Mensch, dass du Staub bist und um Staub zurückkehrst“) und sie es deswegen korrigieren sollen und auf Christus als Zentrum ausrichten („Kehre um und glaube an das Evangelium“). Der Brauch der Bestreuung mit der Asche stammt aus dem 11. Jahrhundert, als man die Büßer am Aschermittwoch öffentlich aus der Kirche ausgeschlossen hat, um sie dann aus Gründonnerstag wieder feierlich aufgenommen hat. Als Zeichen des Ausschlusses galt die Bestreuung mit Asche.

Bis zur Liturgiereform in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts dauerte die Fastenzeit eigentlich 46 Tage, bis zum Karsamstag, doch als Fastentage galten die Sonntage nicht, so hat man die Zahl 40 erreicht. Heutzutage dauert sie bis zum Gründonnerstag. Mit der Abendmahlmesse beginnt das Heilige Triduum des Leidens, Sterbens und der Auferstehung: Die drei österlichen Tage gelten als das wichtigste Fest im Kirchenjahr und zugleich als ein einziger Festtag. Genau genommen dauert also die Fastenzeit 44 Tage (die Sonntage zählen auch dazu) und wird als die österliche Bußzeit bezeichnet. Die Akzentverschiebung deutet darauf hin, das Maßhalten und Verzicht verschiedene Formen annehmen können (das Fasten ist eine dieser Formen) und die Christen sich dadurch auf das wichtigste Fest (die Auferstehung) vorbereiten sollen.

Obwohl die genau Zahl der Bußtage nicht von größter Bedeutung ist, geht sie auf eine biblische Tradition zurück, die auf eine tiefere Symbolik deutet. 40 Jahre lang hat das Volk Israel durch die Wüste gewandert und hat somit die Zeit der Läuterung durchgelaufen. Mose verbrachte 40 Tage auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes. Der Prophet Elija hat 40 Tage in der Wüste gefastet. Die Stadt Ninive hat 40 Tag für ihre Umkehr bekommen. Auch Jesus hat 40 Tage in der Wüste gebetet und gefastet.

Mit dem Palmsonntag beginnt die sog. Karwoche oder Heilige Woche in der die wichtigsten Ereignisse der Heilsgeschichte stattfinden. Mit dem Einzug Jesus in Jerusalem beginnend, erreicht sie ihren Höhepunkt mit dem Leiden, Tod und der Auferstehung des Herrn.

Er ist nach Jerusalem gegangen, um den Willen seines Vaters zu erfüllen. Auch wir, als seine Jünger sind dazu eingeladen, nach Jerusalem zu gehen, also in der Gegenwart Gottes zu leben, unsere Berufung zu erkennen und diese zu erfüllen. Die österliche Bußzeit und der Fastenkalender sollen uns durch das Wort Gottes und dessen Vertiefung dabei helfen.

Wie kann man unseren Kalender verwenden?

Der Kalender besteht aus 47 Fensterchen, beginnend mit Aschermittwoch bis zum Ostersonntag. Jedes Fenster verbirgt neue Inhalte und ist nur am jeweiligen Tag aktiv. In jedem finden wir, neben anderen, auch Fragen bezüglich der Fastenzeit oder des Osterfestes mit drei Antworten. Man kann die Antwort mithilfe eines Formulars im jeweiligen Fenster absenden. Dafür ist die frühere Registrierung erforderlich.

Für die Kinder empfehlen wir Bilder zum ausmalen. Sie sind thematisch mit der jeweiligen Tageslesung verbunden. Die Eltern ermuntern wir zur gemeinsamen Arbeit mit den Kindern und die ausgemalten Bilder zu sammeln. Diejenigen Kinder, die alle Bilder sammeln werden, bekommen eine kleine Überraschung.

Um unseren Kalender vorzubereiten, haben wir verschiedene Quellen benutzt. Wir danken ganz herzlich dem Erzbischöflichen Generalvikariat Abteilung Erwachsenenseelsorge Familienpastoral des Bistums Köln für die Bereitstellung der Materialien für den Fastenkalender.

Wir danken Herrn Mirosław Andrzejewski von galeriazbirka.pl für die Erlaubnis seine Arbeiten unentgeltlich zu benutzen.

Der Kalender entstand auch dank der Benutzung der Materialien auf den YouTube-Kanal katholish.de

Grafiken stammen aus dem Portal Pixabay. Pixabay ist eine Platform, die Fotos und Filme ohne Urheberrechte zur Verfügung stellt. Alle Inhalte werden auf der Pixabay-Lizenz publiziert, die es auch ermöglicht diese für kommerzielle Ziele zu verwenden.

Die täglichen Lesungen-Texte sind dem Portal Evangelium Tag für Tag entnommen . Sie stehen in deutscher und polnischer Sprachversion zur Verfügung. Die deutschen Texte kann man auch abhören.

Als einen Weg unserer Bekehrung zeigt uns die Kirche das Fasten, das Gebet und das Almosen.

Am 28. und 29. Dezember 2020 suchte Mittelkroatien zwei starke Erdbeben heim. Sieben Menschen sind ums Leben gekommen, es gab 20 Verwundete. Mehrere hundert Häuser sind zerstört worden. Im Winter, in der festlichen Weihnachtszeit haben viele Familien ihr Heim verloren.

Du kannst ihnen durch eine finanzielle Unterstützung helfen. Zahl eine Spende auf das unten angegebene Konto ein. Es zählt jede Summe.

IBAN: HR5223600001501530334
Bank Zagreb
Odbiorca: Srpskonarodnovijeće, Gajeva 7, Zagreb
Z dopiskiem: For Humanitarian action „Banija is our home“
SWIFT: ZABAHR2X

Mehr davon erfährst Du unter vdg.pl und fuen.org

Caritas

Du kannst auch durch die Caritas Polska helfen:

  • Sende eine SMS mit der Nachricht CHORWACJA an 72052 (2,46 PLN)
  • Überweise eine Spende durch die Seite www.caritas.pl
  • Überweise eine Spende auf das Konto: 70 1020 1013 0000 0102 0002 6526, Zahlungstitel: CHORWACJA
  • Überweise Geldmittel auf das Konto der Caritas im Bistum Oppeln: Bank Pekao S.A. I O. Opole: 66 1240 1633 1111 0000 2651 3092 Zahlungstitel: CHORWACJA

Also? Machst Du dich mit uns auf den Weg?

Fastenkalender
Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf https://dfk.stolarzowice.info/images/content/fastenkalender-21.jpg Joachim Makowski

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Wojna ta dobitnie pokazała, że cierpienie i ból dotknęły ludzi wszystkich narodowości i pamięć o tym nie może nikogo wykluczać.

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